Am ersten
Tag
unseres Aufenthaltes in
Uganda stand für unsere Kinder der Besuch einer ugandischen Schule auf dem
Programm. So folgten wir der Einladung der "Grace Primary School
Mbale" und besichtigten deren Gebäude, lernten etwas über den
Schulalltag in Uganda und genossen die Musik-, Tanz- und
Theateraufführungen, welche die Schüler der "Grace Primary School
Mbale" für uns einstudiert hatten.
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Am zweiten
Tag stand der Besuch des Salem Kinderdorfes auf dem Programm. Auch hier
sollte der Tagesablauf kennen gelernt werden, wobei diesmal "learning
by doing" angesagt war. Die weißen Kinder durften Kochbananen vom
Baum ernten, Fußbälle aus Bananenblättern basteln, Holz fürs Feuer
holen, Kraut und Kochbananen (Matoke) fürs Mittagessen vorbereiten, mit
den Waisenkindern aus dem Kinderdorf spielen, die kleinsten unter ihnen waschen, aufs
Töpfchen setzen und vieles mehr.
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Sipi und
Mt. Elgon - ein zweitägiger Ausflug stand auf dem Programm.
Auf der
Ladefläche eines LKW ging es früh morgens los zum Besuch der
Sipi-Wasserfälle und des "Forest Exploration Centres" im Mt.
Elgon National Park. Hier konnten die Kinder etwas über die Pflanzen-
und Tierwelt am Mt. Elgon, über die Forstwirtschaft in Uganda, den
natürlichen Kreislauf des Wassers oder die, noch in den Kinderschuhen
steckende, Mülltrennung in Uganda lernen. Ein volles Programm, das
keine Langeweile aufkommen ließ, weder für die Kinder noch für die
Erwachsenen.
Auf allen
Ausflügen wurden wir übrigens von ugandischen Kindern aus dem
Salemdorf begleitet.
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Sonntag in
Uganda - wer wollte ging in die Kirche, andere machten einen Spaziergang
oder schliefen einfach aus. Gegen
Mittag fuhren wir wieder zurück in das Salemdorf. Mit
Blick auf das bevorstehende Fußballturnier Uganda gegen Deutschland,
wurde schon mal auf dem in der Nachbarschaft liegenden Fußballplatz
eifrig trainiert. Neben einem ordentlichen Muskelkater konnte man sich
hier die eine oder andere Blessur holen. Es zeichnete sich aber schon
beim Training ein hoher Zuschauerzulauf ab. Andere
zogen es vor ein kühles Bad im aus Deutschland importierten Pool zu
nehmen. Für die meisten ugandischen Kinder war es da erste Mal, dass
sie mit dem ganzen Körper im Wasser waren. Ein für uns unvorstellbares
Erlebnis.
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Mbale - heute stand der
Besuch der sechstgrößten Stadt Ugandas auf dem Programm.
Mbale liegt im Osten
Ugandas, etwa 200 km (Luftlinie) nordöstlich der Hauptstadt Kampala und nahe des
Mt. Elgon.
Die Stadt hat ca.
84.000 Einwohner und ist Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts.
Mbale entstand im beginnenden 20.
Jahrhundert und wurde von europäischen Siedlern gegründet. Die Straßen
der Stadt sind daher rasterförmig angelegt. Die Wirtschaft wird größtenteils
von indischen Händlern regiert, die auch einen Großteil der Bevölkerung
darstellen.
Die Stadt ist das Handelszentrum der
Region, insbesondere für den hier angebauten Kaffee.
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Neben der Kaffefabrik
haben wir die Polytechnische Schule und den Markt von Mbale besucht. Es
gab die Möglichkeit heimische Produkte einzukaufen und zu bummeln.
Anschließend
verbrachten wir den Nachmittag im Mbale Resort Hotel wo wir auch sehr
gut zu Mittag gegessen haben.
Die Bilder:
oben: eine Straße im
Zentrum von Mbale
links: ungebrannte
Kaffeebohnen, getrennt vom Fleisch der Kaffeekirsche
unten: mit Holzkohle
betriebene Bügeleisen und Gemüse auf dem Markt
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Für die uns begleitenden ugandischen Kinder aus
dem Salemdorf war es ein außergewöhnliches Erlebnis in einem solchen
Haus zu Essen und vor allen Dingen in einem solchen Pool zu baden.
Die Mehrheit aller Kinder in Uganda,
wenn sie nicht gerade an einem See oder Fluss leben, wäscht sich durch
Abspritzen mit Wasser. Ein komplettes Bad im Wasser ist völlig
unüblich oder unbekannt. Kaum ein Kind in Uganda kann deshalb
schwimmen.
Hier wurde mit "technischen Hilfsmitteln"
und menschlicher Unterstützung dafür gesorgt, dass keines der
ugandischen Kinder den Badetag in schlechter Erinnerung behielt.
Es war ein großer Spaß für alle!
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"Tukolere Wamu stellt sich
vor" - dieser Tag stand ganz im Zeichen der Arbeit unseres Vereins.
In verschiedenen Gruppen wurden
unterschiedlichste, von Tukolere Wamu unterstützte Projekte
besichtigt:
z.B. das Buchanagandi
Gesundheitszentrum, das Nagwere Seminarzentrum, die Kakutu Primary
School, die Bulangira Secondary School, die Sironko Nähschule und viele
andere.
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Die Bilder:
oben: Einweihung eines neuen
Gebäuderohbaus für die Bulangira Secondary School welcher durch
Spenden von Schülern der Maria-Sibylla-Merian-Realschule in Dusslingen finanziert
wurde.
links: das fertig gestellte Nagwere
Seminarzentrum
unten: das neue Operationsgebäude des
Buchanagandi Gesundheitszentrums (links im Januar 2007 und rechts im
August 2008)
darunter: Szene in Pallisa; anstehen
für Kerosin (zum Betreiben von Lampen) unter Polizeischutz.
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Das Motto des folgenden Tages hieß
"Buschtour".
Es gab verschiedene Touren mit
unterschiedlichen Zielen zur Auswahl. Die Tour der Kinder mit einigen
erwachsenen Begleitpersonen führte über einen Wochenmarkt in einem
kleinen Dorf bis hin zum Lake Kyoga.
Der Kyogasee ist ein relativ seichter See im Zentrum Ugandas. Er wird vom Viktoria-Nil durchflossen, der vom Viktoriasee kommend zum Albertsee weiterfließt.
Die seichten Flächen und Uferregionen sind meist von Wasserlilien, Papyrus und Wasserhyazinthen bewachsen.
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Projekttag
Je nach Wunsch, Erfahrung und den
Möglichkeiten vor Ort hatte jeder die Möglichkeit ein Projekt seines
Interesses zu begleiten und wenn möglich, selbst mitzuwirken.
So wurden in verschiedenen Gruppen
Stoffbeutel genäht, Babys geimpft, Maschinen und Geräte gewartet und
repariert, Software installiert, mit Behinderten gearbeitet,
Aids-Projekte besucht und vieles, vieles mehr.
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Projekttag
Und am späten Nachmittag fand dann
endlich das von allen herbeigesehnte Fußballturnier "Uganda gegen
Deutschland" statt.
Es wurde zu einem unglaublich tollen
und friedlichen Event mit zahlreichen Zuschauern, spannenden und fairen
Spielen und ausgeglichenen Ergebnissen. Außerdem war es für alle
einfach eine "rießen Gaudi"!
Folgende Ergebnisse der Spiele "Uganda :
Deutschland" wurden erzielt:
Jugend: 1:1 - Damen: 0:2 - Herren: 4:0
Alle von uns mitgebrachten, von
deutschen Firmen und Fußballvereinen gestiftete Trikotsätze wurden
nach den Spielen den ugandischen Mannschaften überlassen.
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Ein weiteres Highlight auf unserer Reise
war der Lake Mburo National Park.
Nach einer langen Fahrt mit Stoppover
auf dem Äquator haben wir spät abends den Park erreicht.
Hier hatten wir dann die Möglichkeit
in der Abenddämmerung oder kurz nach Sonnenaufgang auf die Pirsch zu
gehen und konnten auf dem See Boot fahren.
Sowohl auf dem See wie auch an Land
konnten wir sehr viele Tiere beobachten.
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Die letzten beiden Nächte in Uganda
verbrachten wir im Ulrika Guest House in Entebbe.
Von hier aus besuchten wir die
Hauptstadt Kampala wo wir Kunsthandwerkermärkte, Museen und Galerien
besichtigen konnten. Zur Befriedigung der Einkaufswut gab es hier auch
genügend Möglichkeiten - es konnten die letzten ugandischen Schillinge
unter das Volk gebracht werden.
In Entebbe haben wir den zoologischen
Garten und den botanischen Garten besucht und so die letzten Eindrücke
von Fauna und Flora Ugandas sammeln können.
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Kampala ist die Hauptstadt von Uganda mit etwa 1,35 Millionen Einwohnern und gleichzeitig einer der 77 Distrikte von Uganda. Sie liegt einige Kilometer vom Viktoriasee entfernt.
Kampala wuchs um ein Fort herum, welches von Frederick Lugard 1890 für die British East Africa Company gebaut wurde. Der Name leitet sich von
Kasozi K'Empala her, was Hügel der Antilopen bedeutet. Der zentrale Nakasero-Hügel in Kampala soll zur Zeit der Stadtgründung von domestizierten Impala-Antilopen beweidet worden sein, die im Besitz des Königs von Buganda standen. Von 1900 bis 1905 war der Ort Hauptstadt des britischen Protektorats Uganda. 1962 löste Kampala Entebbe als nationale Hauptstadt ab. Vieles der Stadt wurde nach dem Sturz des Diktators Idi Amin im Jahre 1979 und in dem nachfolgenden Bürgerkrieg zerstört.
Kampala ist ursprünglich eine Siedlung der Luganda sprechenden Baganda, die noch immer einen großen Teil der Bevölkerung stellen. Daneben leben auch Mitglieder vieler anderer ugandischer Ethnien sowie Asiaten und Europäer in der afrikanischen Metropole.
Das Klima ist durch die Lage in der Nähe des Äquators ganzjährig ausgeglichen warm, aber auf Grund der Höhenlage nicht übermäßig heiß
(mittlere Höhe: 1155 m).
Quelle: Wikipedia
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Entebbe ist die ehemalige Hauptstadt Ugandas. Die Stadt hat 62.971 Einwohner und liegt etwa 35 km von der heutigen Hauptstadt Kampala entfernt auf einer Halbinsel im Viktoriasee.
Entebbe, deren Name in Luganda Sitz bedeutet, war früher der Platz an dem ein Baganda-Führer Rechtsstreitigkeiten entschied. 1893 verlegte der britische Kolonialbeamte Sir Gerald Portal seinen Verwaltungssitz nach Entebbe und führte damit zur späteren Bedeutung der Stadt. Noch heute befinden sich hier einige Ministerien, zum Beispiel für Gesundheit, für Immigration und für Arbeit.
Entebbe beherbergt den Entebbe International Airport, den internationalen Flughafen Ugandas. Die israelische Armee führte hier 1976 die
Operation Entebbe durch, als Kidnapper mit Hilfe der ugandischen Regierung Idi Amins ein Flugzeug der Air France gefangen hielten, um die Freiheit von mehreren inhaftierten PLO-Mitgliedern zu erzwingen.
Entebbe besitzt noch eine Anlegestelle am Viktoriasee mit einem Fischereihafen im Aufbau. Seitdem Port Bell als Hafen Kampalas benutzt wird, legen hier jedoch keine Schiffe mehr an. Die Stadt besitzt einen botanischen Garten und einen Zoo. Im botanischen Garten der Stadt sind in den 1930er Jahren Außenaufnahmen der Tarzan-Filme mit Johnny Weissmüller gedreht worden.
Quelle: Wikipedia
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